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Der Bisamberg ist die höchste Erhebung (358 Meter) auf dem nördlich der Donau gelegenen Teil des Wiener Stadtgebietes. Er umfasst Teile des 21. Bezirks und der Gemeinden Bisamberg, Hagenbrunn und Langenzersdorf. Das Erholungsgebiet bietet ein ausgedehntes Wegenetz mit Anbindung an den Stadtwanderweg 5. Themenwege, einen Schanzenrundweg, das Spielgelände am Falkenberg, einen Spielplatz im Nahbereich des Gasthauses Gamshöhe und zahlreiche weitere Gasthäuser laden zu gemütlichen Wanderungen ein. Charakteristisch sind die ausgedehnte Eichenmischwälder, Wiesen, Äcker und Weingärten.


Impressionen vom Bisamberg
2015-01-18


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Lourdes Grotte

Am Ende des Trifuhs-Grabens, an der Nordseite des Bisamberges findet man die Andachtsstätte.
Der Grotte von Lourdes in Frankreich nachempfunden, bauten Bisamberger Bürger in eine Höhle ihre „Maria-Lourdes-Grotte”. Zwei Steine wurden von Frankreich gebracht und hier links und rechts eingemauert. Sie sind heute noch zu sehen. Am 21. Juli 1935 wurde die Grotte feierlich eingeweiht. Einige Tafeln und Votivbilder sind dort als Danksagung für Heilung von Krankheiten angebracht worden.
In der Grotte werden auch gerne Marienandachten und hohe kirchliche Veranstaltungen wie Erstkommunion, Firmung und Erntedankfest gefeiert.


Elisabethsäule

Auf der höchsten Erhebung des Bisamberges, der Elisabeth-Höhe (ca. 358 m über dem Meeresspiegel), steht als weithin sichtbares Wahrzeichen eine dem spätgotischen Stile nachempfundene Gedenksäule.
Am 11. Juni 1899 wurde im Gedenken an die 1898 ermordete Kaiserin Elisabeth das Denkmal eingeweiht. Im Volksmund wird erzählt, dass die Kaiserin von der schönen Aussicht sehr entzückt war. Von dieser Stelle aus bietet sich ein grandioser Blick ins Donautal.
1856 wurden nördlich des Bisamberges Manöver abgehalten, an denen auch der damals 26jährige Kaiser Franz Josef I. teilnahm. Seine Gemahlin Elisabeth beobachtete angeblich von dieser Stelle aus die Manöver.
Die Elisabethsäule wurde 1945 stark beschädigt, 1963 renoviert und mit 2 Inschrifttafeln versehen.
Auf der Säule befindet sich folgende Inschrift:
„O segne unser Vaterland,
mag rings der Sturm auch wüten,
dein Schutz sei Ihm das feste Band,
voll gnaden wirst Du´s hüten!“


Marterl Gamshöhe

Angeblich handelt es sich bei dem Marterl um eine ehemalige Waldandacht. Auf den Bäumen rungs um das Marterl waren Heiligenbilder befestigt. Dem Vernehmen nach wurde hier gebetet und den Verstorbenen gedacht bevor die Lourdes Grotte errichtet wurde. Nach dem Bau der Grotte geriet das Marterl in Vergessenheit.


Info auf Wien.at zum Bisamberg


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