Mittelalterfest Kirchberg/Wagram


Impressionen vom Mittelalterfest Kirchberg/Wagram 2017
2017_10_21

 


Mittelalterfest Kirchberg/Wagram 2017

Das Fest findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt und ist ein kleines feines Fest, das von einem privaten Veranstalter ins Leben gerufen wurde.
Die Idee eines Mittelalterfestes hat sich weiter entwickelt. Inzwischen schmücken viele Stände und Zelte das Gelände. Das Gelände ist durch die Lagergruppen, Händler, Gastronomie und Metstände gut aufgeteilt.
In der Mitte des Geländes ist extra ein großer Platz für die kleinen RitterInnen um sich im Schwertkampf zu versuchen. Etwas weiter hinten ist auch ein Bogenstand. Das Fest ist eins der wenigen Feste, die direkt mit dem Zug erreichbar ist. 200 m vom Bahnhof ist das Festgelände. Für die Auswärtigen ist hier auch gleich der Parkplatz.

Kirchberg am Wagram ist eine Marktgemeinde im Bezirk Tulln in Niederösterreich mit 3633 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) auf einer Fläche von 60,26 km2. Sie liegt nördlich der Donau am markanten Höhenzug des Wagram und ist vor allem durch ihren Weinbau bekannt.
Der Ursprung des Ortes wird auf eine Kirchengründung des Passauer Domkapitels „vor 1014“ zurückgeführt. Im Jahre 1147 wird die Kirche als „Sanct Stephani ad Wachrein“ genannt. In Verträgen von 1222 ist der Ort als Mautstelle ausgewiesen. 1421 taucht erstmals die Ortsbezeichnung „Kirichperig“ auf. 1493 verlieh Kaiser Friedrich III. dem Ort das Marktrecht.
Die im 12. Jahrhundert errichtete Wallfahrtskirche Maria Trost wurde im 17. Jahrhundert barockisiert und ist weithin sichtbar. Im Gut Oberstockstall wurde das Labor eines Alchimisten entdeckt.
Im Jahre 2002 wurden einige Ortsteile nahe der Donau von einem verheerenden Hochwasser heimgesucht. Im Süden drängte die Donau über die Ufer, und im Norden flutete der Kamp die Gemeinde, was dazu führte, dass das Wasser von der donauabgewandten Seite die Orte bedrängte und nicht abfließen konnte. Einige Häuser standen tagelang unter Wasser. Nachdem sich das Donauhochwasser soweit gesenkt hatte, beschloss die örtliche Freiwillige Feuerwehr, den Damm, der vor der Donau schützen sollte, zu sprengen, sodass das Wasser aus dem Ortsteil Winkl in die Donau fließen konnte. Damit entspannte sich die Situation. Einige Jahre zuvor war eine Schleuse, die ein kontrolliertes Abfließen des Wassers ermöglicht hätte, aus ökonomischen Gründen nicht realisiert worden.

Quellen:
Taterman
Ritterturniere
Wikipedia


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