Schlosspark Schönbrunn


Impressionen vom Schlosspark Schönbrunn
2016_08_02


Schlosspark Schönbrunn

Um 1779 wurde der Schlosspark der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist seither beliebtes Erholungsgebiet für die Wiener Bevölkerung und internationales Publikum. Der Schlosspark mit seiner Ost-West-Ausdehnung von 1,2 Kilometer und seiner Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 1 Kilometer, wurde 1996 gemeinsam mit dem Schloß Schönbrunn in das Verzeichnis des Welterbes der UNESCO aufgenommen.
Schloss und Parkanlage bilden eine Einheit und sind in vielfältiger Weise aufeinander bezogen, entsprechend der barocken Konzeption des fürstlichen Schlosses, nach der sich Architektur und Natur zu durchdringen hatten. Die barocke Gartengestaltung hat sich mit den Erweiterungen aus dem letzten Lebensjahrzehnt Maria Theresias weitgehend unverändert erhalten und bestimmt auch heute noch das charakteristische Erscheinungsbild des Schönbrunner Gartens.


Neptunbrunnen

Im Zentrum der Figurengruppe steht Neptun mit dem Dreizack in der Hand in einem Muschelwagen über einer Felsgrotte. Zu seiner Linken befindet sich eine Nymphe und zur Rechten kniet die Meeresgöttin Thetis. Sie bittet Neptun, die Seefahrt ihres Sohnes Achill zu begünstigen, der zur Eroberung Trojas aufgebrochen war. Am Fuß der Felsgrotte tummeln sich – halb Mensch und halb Fisch – die zu Neptuns Gefolge gehörenden Tritonen mit Muscheltrompeten in der Hand, die Mensch und Tier in Angst und Schrecken versetzen können. Sie lenken die so genannte Hippokampen, Meerespferde, mit denen Neptun die Meere befährt.


Obeliskbrunnen

Die Mitte der Rückwand ist als ein Grottenberg ausgebildet, der sich bis zum Brunnenbecken vorwölbt, und von Flussgöttern bevölkert sowie von einem Obelisken bekrönt ist. Der Grottenberg ist durch drei Wasserbecken gegliedert, über die sich das Wasser aus dem Mund einer zentralen Maske und aus den Vasen der Flussgötter bis zum Brunnenbecken ergießt.
Der Obelisk, von vier Schildkröten als Symbol der Stabilität getragen, sollte mit seinen Hieroglyphen die Geschichte des Hauses Habsburg erzählen. Diese sind allerdings erfunden, da Hieroglyphen erst ab 1822 entziffert werden konnten.


Römische Ruine

Ursprünglich als „Ruine von Karthago“ bezeichnet, steht die Römische Ruine am Fuße des bewaldeten Schönbrunner Berges.
Das Ensemble besteht aus einem rechteckigen Bassin, das von einem mächtigen Rundbogen mit seitlichen Mauerflügeln eingefasst wird. Zentrum der Anlage bildet der Rundbogen, der mit Reliefs von verschiedenen Opfergeräten nach römischem Vorbild geschmückt ist.

weitere Infos unter www.schoenbrunn.at


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