Adlerwarte Kreuzenstein


Impressionen von der Adlerwarte Kreuzenstein
2017_08_12

 


Adlerwarte Kreuzenstein

Einen Ausflug der besonderen Art bietet ein junges Team von hochqualifizierten Falknern, die einen nicht alltäglichen Einblick in die Welt der Greifvögel ermöglichen.
Spektakuläre Sturzflüge verschiedener Adlerarten, sowie Falken, die mit enormer Geschwindigkeit und erstaunlicher Geschicklichkeit Beuteatrappen jagen gehören genauso zum Programm wie der größte Altweltgeier, der mit seiner enormen Flügelspannweite beeindruckt.
In der Adlerwarte arbeitet man nach einer uralten Abrichtemethode, der sogenannten Falknerei.
Die Falknerei ist ca. 3000 bis 4000 Jahre alt und entstand in den Steppen Asiens. Dort hatte sie damals nur einen Zweck, nämlich Fleisch auf den Speiseplan des Menschen zu bringen. Schießpulver und Schusswaffen hatte man damals noch nicht und so war die Jagd mit dem Greifvogel neben der Jagd mit Fallen die einzige Methode um sich am Fleisch der Tiere als Nahrungsmittel zu bereichern.
Greifvögel gelten seit alters her – dank ihrer Flugfähigkeit – als Herrscher der Lüfte. Damit und mit ihrer Art des Jagens waren sie prädestiniert zur Verwendung als Jagdtiere des Adels. Die Tiere wurden auch aus Prestigegründen gehalten. Schon der Staufenkaiser Friedrich II. (1194 – 1250) hat über „Die Kunst, mit Vögeln zu jagen“ ein bis heute gültiges Standardwerk über die Falknerei verfasst.
Aus diesem Grunde ist die Falknerei die älteste Jagdform der Welt und wurde auch bereits vor Jahren in Österreich als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.
Um den Greifvögeln eine Tierhaltung auf möglichst artgerechte Weise zu bieten, werden alle Vögel der Adlerwarte Burg Kreuzenstein täglich bis zu fünf Mal frei geflogen.
Greifvögel sind nicht nur in (praktisch) jeder Gegend der Welt anzutreffen. Sie legen auch problemlos oft weite Strecken zurück.
Man kennt ca. 290 Arten, die in den verschiedensten Winkeln dieser Erde heimisch sind.
Die schnellsten Falkenarten, wie Ger- oder Wanderfalken, können in ihren steilen Sturzflügen auf fliegende Beute weit über 90m/sec. erreichen. Der schnellste jemals gemessene Falke war ein männlicher Gerfalke mit 405 km/h. Damit sind die Falken auch gleichzeitig die schnellsten Lebewesen auf unserem Erdball.

Quellen:
offizielle Seite
Mamilade.at
Weinviertel.at
Donau.com


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