Nasenweg


Impressionen von Nussdorf
2016_07_27


Nussdorf

Nussdorf liegt beiderseits des Nussbachs (Schreiberbach) an dessen Mündung in den Donaukanal und südseitig des Nussberges. Der Ort erstreckt sich im Süden bis zur Grinzinger Straße, im Norden längs der Heiligenstädter Straße und am Donauufer bis zur Grenze des Kahlenbergerdorfs. Die Fläche der Katastralgemeinde beträgt 226,84 ha. Ihr Gebiet gehört zum statistischen Zählbezirk Nussdorf-Kahlenbergerdorf. Ursprünglich bestand auf dem Gebiet von Nussdorf auch die Siedlung (Alt)-Urfar am Donauufer.
Die urkundlichen Belege weisen eindeutig auf „Dorf, wo Nussbäume wachsen“ hin: 1114 Nuzdof, 1324 Nuzdorf am Nuzperig, auf dem Nuzbach. Der Name des Ortes Nussdorf leitet sich also von den zahlreichen Walnussbäumen und Haselnusssträuchern ab. Noch Anfang des 19. Jahrhunderts bestanden im Ort Nussbaumalleen.


Nasenweg

Der Nasenweg ist ein befestigter „Aussichtsweg“ im Norden von Wien, der vom Kahlenbergerdorf auf den 425 Meter hohen Leopoldsberg führt. Er ist seit 2002 Teil des Wiener Stadtwanderweges 1a. Der Name ist auf den „Nase“ genannten Steilhang des Leopoldberges zurückzuführen.
Der „Panoramaweg“ hat eine Länge von rund 1,5 km Länge, dabei werden etwa 250 Höhenmeter überwunden. Der Weg ist durchgehend asphaltiert, hat zwölf Kehren, neun Stiegenanlagen mit 310 Stufen und fünf „Aussichtsplattformen“ sowie eine Aussichtskanzel. Großteils ist der Nasenweg bergseitig mit einem betonierten Rinnsal versehen und talseitig mit einem Eisengeländer gesichert.


Leopoldskirche

Die Leopoldskirche am Leopoldsberg ist eine römisch-katholische Rektoratskirche im Bezirksteil Kahlenbergerdorf des 19. Wiener Gemeindebezirks Döbling. Sie ist dem heiligen Markgraf Leopold geweiht und wird von der Stiftspfarre Nussdorf betreut.
Wegen „Umbau“ der Burg ist aktuell (Stand 2016) die Kirche nicht öffentlich zugänglich.


Schemerlbrücke

Die als Fachwerkbrücke zwischen 1894 und 1898 errichtete Brücke überspannt mit ihren 49 Metern Spannweite neben dem 40 Meter breiten Wasserdurchlass auch den neun Meter breiten Treppelweg. Ihre Errichtung war für die Wehranlage aus statischen Gründen wichtig, denn die drei Hauptträgerwände sowie der starke horizontale Träger nahmen den Wasserdruck und das Eigengewicht der Brücke auf (aus diesem Grund wird das Wehr auch als Brückenwehr bezeichnet), deshalb wurde sie auch als doppelte Fachwerkbrücke mit drei Hauptwänden errichtet. Sie wurde aber auch für den technischen Betrieb der Wehranlage benötigt.
Im April 1945 wurde sie wie die anderen Donaukanalbrücken durch eine Sprengung unbenutzbar gemacht. Im Jahr 1947 wurde zunächst ein Holzsteg errichtet, um Fußgängern das Überqueren des Donaukanals ermöglichte. Zwischen 1953 und 1955 wurden die Kriegsschäden behoben und 1978 erfolgte eine gründliche Sanierung.
Der Löwe als Kühlerfigur von Fahrzeugen der Wiener Automobilfabrik Gräf & Stift wurde den von Rudolf Weyr gestalteten Löwen auf der Schemerlbrücke nachempfunden.

Quelle: Wikipedia


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